Herbert – Wundertüte aus dem All

Rezension

Herbert - Wundertüte aus dem All-Person
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BUCHTITEL

Herbert schmiert mit seinem Fluggerät über dem Bodensee ab und versenkt es auf der Stelle. Er wird verfolgt, flieht und versteckt sich in beruflicher Normalität als Programmierer. Im Job zeigt er Fähigkeiten an der Grenze zum Genie und verliebt sich in eine schöne IT-Chefin.

Beschwipst offenbart Herbert, ein ganz normaler Mensch aus einer Reproduktionsmaschine, seinem Chef ein unglaubliches Geheimnis: Als Besucher vom Planeten Goni soll er auf seiner Mission die Erde von allen Waffen befreien, damit die Außerirdischen ihren Urlaub hier in vollen Zügen genießen können.

Dabei gerät Herbert an brisante Informationen über eine mafiöse US-Firma und hat damit eine ganze Bande von Dreckskerlen auf den Fersen. Er beschert der Rüstungsindustrie ziemliches Kopfzerbrechen, stellt auch andere Organisationen auf den Kopf und wirbelt die irdische Politik komplett auf.

Ausserirdische Touristen wollen angeblich Urlaub am Ballermann machen. Herbert klaut ein altes Ufo aus der area 51. Dann entführen die Dreckskerle auch noch seine Geliebte…

Autor

1951 wurde ich in Bad Homburg geboren, bin Dipl. Volkswirt und habe einige Jahre als Wirtschaftsjournalist bei einer großen Nachrichtenagentur gearbeitet. War spannend. Danach habe ich wieder einige Jahre für eine amerikanische Management-Consulting-Firma Kunden beraten.
In den Achtzigern habe ich mich selbständig gemacht und daraus ist ein IT-Systemhaus mit knapp 30 Mitarbeitern geworden. Von der wenig lukrativen Hardware habe ich mich später getrennt, Firmenteile verkauft und nur noch Software gemacht und vertrieben, zuletzt auch apps.
Ich wollte schon immer Bücher schreiben, kann gar keinen Grund dafür sagen. Wollte ich einfach.
Ich mache gern spannende Sachen, Thriller. Muss zugeben, dass ich die ewigen Leichen mit anschließender Aufklärung des Falles durch den Kommissar mittlerweile langweilig finde (mit Ausnahmen). Und wenn, dann sollte es sich um richtige professionelle Verbrecher handeln.
Ich mag gerne Wirtschaftsverbrechen, Geldwäsche, Schwarzgeld etc. am besten gekoppelt mit Erpressungen und mafiösem Verhalten.
Dann habe ich noch so einen Thriller mit einem Menschen von einem anderen Planeten fertig, der als schräger Entwicklungshelfer hier bei uns tätig ist.

3/5

Rezension zu “Herbert-Wundertüte aus dem All”, verfasst von Britta H.

Inhalt:
Herbert, ein Außerirdischer vom Planeten Goni, landet auf der Erde, um Entwicklungshilfe zu leisten. Sprich, die Probleme der Menschen zu lösen. Dazu fängt er als Programmierer in einer Softwarefirma an, um von dort seine Mission zu erfüllen. Unterstützt wird er dabei von Thomas, Chef der Fima, und bald sein bester Freund. In Rekordzeit entwickelt Herbert bahnbrechende Lösungen. Atomwaffen werden von ihm unbrauchbar gemacht, Waffen schießen nicht mehr richtig, die dritte Welt erhält kostenlos eine Lieferung der Pille und er versucht, der Mafia das Handwerk zu legen. Vor allem letzteres löst massive Gegenreaktionen aus.

Kritik:
Der Schreibstil ist einfach, häufig und vor allem zu Beginn fast im Telegrammstil gehalten. Im späteren Verlauf werden die Sätze etwas länger, was mir besser gefällt. Es passiert viel in kurzer Zeit, mehr Beschreibungen der Umgebung und der Personen wären wünschenswert.
Die Grundidee des Buches finde ich witzig, allerdings ist mir alles ein bisschen „to much“. Die Goni sind für unglaublich viele Dinge auf der Erde verantwortlich und auch die Sozialkritik ist mir zu deutlich und zu allgegenwärtig.

Einige Dinge finde ich unlogisch. Zum Beispiel ist Herbert auf der einen Seite der Außerirdische, der alles kann, den Menschen überlegen ist und sogar das Gedächtnis manipulieren kann, lässt sich dann aber doch von der CIA fangen und muss von Menschen gerettet werden. Auch waren die Goni zur Zeit des Nationalsozialismus in Hitlers Nähe. Warum sie damals aber mit ihren Fähigkeiten nicht eingegriffen haben, bleibt ein Geheimnis.
Die Reaktionen auf Herberts Geständnis, dass er ein Außerirdischer sei, fallen auch eher unspektakulär aus. Nach dem Motto „ ach du bist ein Außerirdischer, na dann…“.

Fazit:
Es tut mir leid, aber das Buch hat mich nicht so sehr begeistert. Vielleicht weil es mir auf Grund des Schreibstils schwerfiel, es zu lesen. Bei denen, die diesen gut finden, mag das anders sein. Die Sozialkritik war mir zu präsent und bei der Flucht vor der Mafia haben sich mir die Abläufe zu sehr wiederholt.