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Epubli-meine gute Wahl

(Bildquelle 123rf.de)

Ich war leicht überfordert, um nicht zu sagen vollkommen verwirrt, als ich die unzähligen Angebote für die Veröffentlichung des Manuskriptes zu “Die Gebote des Templers” im Netz durchforstete. Bis ich auf Epubli stieß.

Klare, verständliche und übersichtlich gestaltete Webseiten. Nur drei Schritte bis zum eigenen Buch, das Ganze kostenfrei und binnen fünf Tagen kündbar. Überzeugt hat mich zusätzlich ein Online-Rechner, der Format, Seitenzahl, Preisgestaltung und zu erwartende Buchmarge anzeigt.
Interessant war, bei welchen Anbietern mein Buch erhältlich sein würde. Die Vertriebskanäle umfassen Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel, und buchkatalog.de. Was nicht bedeutet, der Roman liegt bei den Buchläden im Schaufenster, sondern er ist in deren Online-Shops gelistet und von den Filialen vor Ort bestellbar.
Die Möglichkeiten, ein Buch zu gestalten sind vielfältig, vom Taschenbuch, Hardcover, Softcover bis zu Ringbindung. Selbstverständlich auch als Ebook. Hilfreich sind ein Covergestalter und die Downloadmöglichkeit von Mustervorlagen für die jeweiligen Formate.
Nach der Einrichtung eines Kundenkontos habe ich meinen Text in die entsprechende Form gebracht, in eine pdf-Datei umgewandelt und mit einer Coverdatei hochgeladen. Keine zwei Minuten später blätterte man die Vorschau durch. Sofort bestellte ich ein Probeexemplar. Da es ein Einzelstück war, dauerte die Lieferung knapp 10 Werktage. Abgesehen von dem erhebenden Gefühl, sein eigenes Werk gedruckt in den Händen zu halten, war ich von der Qualität des Buches augenblicklich überzeugt. Die Titelschrift war scharf, das Cover strahlte in satten Farben. Buchblock und Kanten waren exakt beschnitten, der Text klar und deutlich. Erwähnenswert ist die ausgezeichnete Klebebindung, unverzichtbar bei biegsamen Taschenbüchern. Es gab keinen Unterschied zu professionellen Verlagsbüchern.
Die weiteren Schritte zur Veröffentlichung waren denkbar simpel. Bei allen aufkommenden Fragen steht im Bedarfsfall ein hervorragender Kundendienst zur Seite, erreichbar über Mail oder Telefon.
Nach dem Online-Vertragsabschluss übernimmt Epubli die Meldung des Werkes mit zwei Exemplaren an die Nationalbibliothek, eine ISBN ist selbstverständlich. Sofort war der Roman im eigenen Buchshop verfügbar, die Listung bei den Vertriebspartnern dauerte knapp14 Tage. Ein Sahnehäubchen gab es obendrauf. Ich erhielt bei lovleybooks.de eine Autorenseite mit dem Buch. Ein Marktplatz für über 300.000 begeisterte LeserInnen und AutorInnen, der erste Schritt, um einem riesigen Publikum den Roman vorzustellen.
Somit war ein kleiner Teil der Arbeit geschafft, danach stand die mühsame, aber unabdingbare Vermarktung an. Auch dafür gibt es auf der Epubli-Seite zahlreiche Artikel, Blogs und Hinweise.

Mein erstes Buch wurde ein Überraschungserfolg, den zweiten Roman “Der Krieger des Herrn” veröffentlichte ich ein Jahr später wieder in Zusammenarbeit mit Epubli.

Wer einen erstklassigen Dienstleister mit vielfältigen Listungen im Buchhandel, transparentem Vergütungsmodell, fairen Preisen und ausgezeichneter Qualität sucht, wird bei Epubli (www.epubli.de) sicher fündig.

Tom Melley

Zeichnung: Katharina Matschiske

Schreiben am Abgrund?
Der Autor als Beruf
von Christian Krumm

Es ist der Traum von vielen, die gerne schreiben: Mit den eigenen Büchern seinen Lebensunterhalt verdienen. Sein Hobby zum Beruf machen gilt bei fast allen, die es noch nicht versucht haben, als das Idealbild eines Brötchenerwerbs. Diesen Traum möchte ich nicht zerstören, im Gegenteil. Ich möchte dem Eindruck entgegenwirken, den viele Berufsautoren momentan von ihrer Arbeit geben, dass diese Tätigkeit auf Dauer in Frustration, Depression und Burnout endet, weil die unerbittliche, rein kommerziell ausgerichtete Verlagsmaschinerie das persönliche Glück einfach nicht zulässt.

Niemanden unter ihnen möchte ich das Recht absprechen, diese Position einzunehmen, noch möchte ich bestreiten, dass sie aufrichtig von ihren Erfahrungen berichten. Was allerdings als Bild bei ambitionierten Autorenanfängern (weiblich und männlich) hängen bleibt, ist eine Gut-und-Böse-Vorstellung, die meiner Auffassung nach im Ganzen nicht der Wirklichkeit entspricht. Die großen Verlage und Agenturen sind keine Monster, die sich mit gefletschten Zähnen und Blut verschmierten Klauen von den zerfetzten Idealen kreativer Menschen ernähren. Wer mit dieser Vorstellung schreibt, der wird nicht viel erreichen.

Dieser Beitrag richtet sich in erster Linie an Autorinnen und Autoren, die den Wunsch haben, einmal mit ihrem Schaffen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Meine Referenzen sind dabei nicht eine Zusammenarbeit mit einem großen Verlag, wie viele der Autoren es für sich reklamieren, die von ihrer Depression schreiben. Vielmehr schreibe ich erstens aus der Sicht eines Autors, der sich ganz bewusst dafür entschieden hat, das Schreiben NICHT zu seinem Lebensunterhalt zu betreiben. Ich habe gute Gründe und die möchte ich darlegen. Zweitens habe ich durch meine Sachbücher über die Musikindustrie eine ganze Menge über das Geschäft gelernt, was vielleicht nicht eins zu eins auf die Bücherwelt übertragbar ist, aber doch in meinen Augen gewisse Parallelen aufweist.

Hier geht´s zum ganzen Artikel!

Glaubt an Euch!

Der Weg als Selfpublisher ist hart und oftmals verzagt man an den Verkaufszahlen des eigenen Buches. Aber hier gilt es durchzuhalten und immer weiter Werbung zu machen, sein Buch anzupreisen und vor allem an sein Werk zu glauben.

Natürlich gehört nicht nur Talent dazu, um erfolgreich zu sein, man muss auch den Zeitgeist treffen und vor allen Dingen nicht aufgeben! Glaubt an Euch und kämpft für Euer Werk, das mit viel Zeitaufwand und Herzblut entstanden ist.

Namhafte Autoren haben auch auf ihrem Weg manche Hürde nehmen müssen.  Wenn man Fantasy- oder Sciences-Fiction Bücher liest, kommt man nicht an Robert Corvus vorbei. Heute einer der namhaftesten und besten Autoren in Deutschland.

Aber auch er hat klein angefangen und sich mit seinem ersten Roman durchgekämpft und wie sehr sich das lohnen kann, beschreibt er gut in seiner Epistula Corvi XXV.

www.robertcorvus.net/rc_ec_25.shtml

Lest es Euch durch und schöpft Hoffnung und Kraft daraus 😉

 

Seid kreativ bei der Buchwerbung!

Seid sichtbar auf den diversen Seiten, in denen ihr eure Bücher vorstellen könnt.

  1. Macht Lesungen bei LovelyBooks!

Der Leser achtet sehr auf Form und Qualität des Buches. Hierbei ist manchmal ein Korrektor, Lektor oder ein Coverdesigner hilfreich. Im geschützten Bereich von Buchblogger4you findet ihr Hilfe dazu.

  1. Buchblogger4you bewirbt eure Bücher im Social Media. Aber natürlich ist es besser, wenn ihr dies auch tut. Entweder mit eigenen Postings oder indem ihr eure Buchwerbung von buchblogger4you teilt.
  2. Kleine, gedruckte Leseproben kann man gut in Wartebereichen, wie z.B. bei Ärzten und am Bahnhof, auslegen.
  3. Besucht eure Bibliothek vor Ort und sprecht mit den Bibliothekaren, ob ihr ein Buch dalassen dürft oder eben Leseproben.
  4. Erstellt eine Homepage. Hierzu gibt es viele gute Baukästen, die jeder leicht bedienen kann.
  5. Schreibt eine Pressemitteilung.
  6. Geht in ein Büchergeschäft in eurem Ort. Hinterlasst eine Visitenkarte, bringt euer Buch oder einen Flyer mit und fragt, ob sie das Buch auslegen oder sogar eine Lesung veranstalten würden.
  7. Hörbuch ist ein großes Thema! Wenn ihr eine klare, hochdeutsche Aussprache habt, gibt es keine Gründe dagegen sein Buch selbst einzusprechen. Das Equipment gibt es schon ab € 25.-
  8. Autoren sind kreative Menschen, sonst könnten sienicht die Menschen in eine andere Welt entführen. Seid also auch kreativ, wenn es um die Vermarktung von eurem Buch geht. Z.B. bei einem Weinhändler kann man nachfragen, ob man Geschenksets machen kann, die Buch und Wein zusammenbringen.


Seid kreativ und zeigt, dass euer Buch es wert ist gesehen und beachtet zu werden.

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